Die IBG HydroTech GmbH präsentiert sich dieses Jahr auf der RO-KA-TECH wie gewohnt mit einem großzügigen Innenstand in der Halle 11 sowie auf einem weiteren Stand im Freigelände. Da alle drei Haupt-Geschäftsfelder „Cleaning“, „Robotic“ und „Lining Systems“ für die Fachmesse relevant sind, werden Systeme und Lösungen für die Kanalreinigung und ebenso die -sanierung exponiert werden.

Im Rahmen der moderierten „LIVE“-Vorführungen im Außenbereich werden dem Fachpublikum UV-härtende Lösungen für die partielle Rohrsanierung gezeigt. Der einfache und schnelle Sanierungsablauf dieser Verfahren eignet sich bestens für Messe-Demonstrationen, da Besucher wenig Zeit und Erklärungen benötigen, um den Prozess einmal komplett von Anfang bis Ende zu sehen. Zusätzlich werden zwei baustellenfertige Sanierungsfahrzeuge ausgestellt, die im Detail auch von innen betrachtet werden können.

Auch Neuheiten für das Rohr werden von IBG HydroTech erstmalig auf der Messe in Kassel der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ein Highlight ist ein komplett neu konzipiertes selbstfahrendes Robotersystem, an dem seit Mitte des vergangenen Jahres gearbeitet worden ist. Den Auftrag hierzu erhielten wir von Jetchem Systems Ltd., einem Spezialisten im Bereich Höchstdruck. Anders als bei den bewährten Fräsroboterreihen „HydroCut“ und „eCUT“ werden mit dem System Abflusshindernisse und Ablagerungen in der Rohrleitung nicht mit einem mechanischen Werkzeug im Eingriff bearbeitet.

Die Arbeiten werden mittels Höchstdruck-Wasserstrahl ausgeführt, welcher bis maximal 2800 bar angehoben werden kann. Durch IBGs jahrelanger Erfahrung mit wasserhydraulischen Fräsrobotersystemen konnte in relativ kurzer Entwicklungszeit ein innovatives, aber trotzdem marktfähiges System entstehen. Der erste Roboter der Höchstdruck-Reihe mit dem Namen „UHP250“ ist für Rohrleitungen von DN250 bis DN600 konzipiert, kann durch seinen stufenlos verstellbaren Scherenhub und zwei Seitenadapter zusätzlich in Eiprofilen eingesetzt werden. Obendrein kann der schwenkbare Höchstdruck-Arm an der Front vom Anwender in nur wenigen Handgriffen gegen einen multi-axialen Zusatzarm getauscht werden. Für kontrolliertes und effektives Wasserstrahlschneiden mit an Bord – eine Rück- und zwei Frontkameras. Diese wurden ebenfalls verbessert, denn die LEDs und Module wurden gegen wesentlich leistungsstärkere Versionen getauscht.

Auch die UV-Aushärtesysteme der Reihe maxLight haben Zuwachs bekommen. Bislang gab es zwar drei verschiedene Lampenzüge (Lichterkette und -quellenkerne) mit denen UV-Liner in den Nennweiten von DN150 bis DN1600 ausgehärtet werden konnten, eine kompaktere Version der Haspel mit Steuerung fehlte hingegen – bis heute.

Die „maxLight compact“ ist eine kleinere UV Anlage, besonders für Anwender ausgelegt die vorrangig von DN150 bis DN350 arbeiten möchten, aber nicht auf den gewohnten Komfort wie Gebläse-Steuerung oder detaillierte Dokumentation der Aushärtung verzichten wollen. Auf der Trommel ist das Kabel in einer Länge von 90 Metern aufgewickelt. Variabel schaltbare Leistungsstufen von 250 bis 450 Watt erlauben stets die korrekte Belichtung. Die Integration von digitalen Vorschaltgeräten steigert die Energie-Effizienz des Systems und sorgt darüber hinaus für eine geringere Wärmebelastung der Anlage. Diese und weitere Änderungen haben zu einer erheblichen Reduzierung des Gesamtgewichts von 50 % im Vergleich zu der großen maxLight-Anlage beigetragen. Dies ermöglicht die vollständige Integration in 3,5-Tonner inklusive Stromgenerator, Gebläse und Zubehör. Ein Vorteil für viele Sanierungsunternehmen, deren Anwendungstechniker nicht über LKW-Führerscheine verfügen.